Kirchenmusik Dreikönig e. V. - Frankfurt am Main

Förderverein für Kirchenmusik in der Ev.-luth. Dreikönigsgemeinde Frankfurt am Main
Association to Promote Church Music in the Community Union of the Three Kings Church (Ev.-luth. Dreikönigskirche)

Orgelkonzert mit Erstaufführung in der Dreikönigskirche

Die Dreikönigsgemeinde lädt am Sonntag, dem 27.05.2018, um 17 Uhr, in die Dreikönigskirche am Sachsenhäuser Mainufer zum einem Orgelkonzert zu Trinitatis ein.

Dreikönigskantor Andreas Köhs setzt mit diesem Konzert seinen diesjährigen Orgelkonzertzyklus in der Dreikönigskirche fort. Das Konzertprogramm orientiert sich thematisch an Pfingsten und steht unter dem Thema "Komm, Heiliger Geist, Herre Gott". Andreas Köhs stellt auf der großen Schuke-Orgel thematisch ausgewählte Orgelwerke aus Barock und Spätromantik vor. Zu hören sind Werke von Dietrich Buxtehude (1637-1707), Johann Sebastian Bach (1685-1750) und Arno Landmann (1887-1966).

Schuke-Orgel der Dreikönigskirche

Auch im Jahr 2018 stehen auf dem kirchenmusikalischen Jahresprogramm in mehreren Chor- und Orgelkonzerten sowie Kantatengottesdiensten herausragende Werke der Musikliteratur aus allen Epochen, darunter bedeutende Werke von Johann Sebastian Bach (1685-1750) im Rahmen der traditionell hervorragenden Bach-Pflege an Dreikönig ebenso wie auch selten zu hörende musikalische Kostbarkeiten zeitgenössischer Komponisten.


Download Print-Version Jahresprogramm 2018


Traditionell zu Palmarum erklingt in der Dreikönigskirche ein Oratorien- oder Passionskonzert. Am Palmsonntag, dem 25.03.2018, kommt das berühmte REQUIEM d-moll, KV 626, als letzte Komposition des Großmeisters Wolfgang Amadeus Mozart (1685-1750) sowie das Miserere (Psalm 50/51) des Bach-Sohnes Johann Christoph Friedrich Bach (1732-1795) zur Aufführung. Die Totenmesse, die Mozart (1756 – 1791) erst wenige Wochen vor seinem eigenen Tod zu komponieren begann und als sein letztes Werk nicht vollenden konnte, stellt musikgeschichtlich eine überwältigende Synthese dar, die an Bach und Händel sowie an alte a-cappella-Polyphonie erinnert und Ausdruck der universalen Musiksprache der Wiener Klassik ist. Der tiefgreifende Kontrast aus durchaus persönlicher Todesangst und Erlösungshoffnung behält auch für den Zuhörer seine große emotionale und erschütternde Wirkung. Mit dem Miserere des Bach-Sohn Johann Christoph Friedrich Bach, des sogenannten Bückeburger Bach, erklingt wieder eines der seltener zu hörenden Werke der klassischen Musikliteratur jenseits des Mainstreams, die durch Dreikönigskantor Andreas Köhs immer wieder dem Frankfurter Publikum vorgestellt werden.

Das traditionelle a-cappella-Konzert des Kurt-Thomas-Kammerchores am Sonntag, dem 23.09.2018, ist vor allem dem Schaffen romantischer Komponisten gewidmet. Im Mittelpunkt der Konzertes steht daher die MESSE in G, op. 151, von Josef Gabriel Rheinberger (1839-1901) als bedeutendem Repräsentant einer vielfältigen Musikkultur am Ende der klassisch-romantischen Epoche, der mit seinem sehr umfangreichen kompositorischen Schaffen in der Tradition von Bach und Mozart stand. Darüber hinaus sind Motetten von Monteverdi, Altnickol, Scarlatti und Brahms zu hören.

Zum traditionellen Oratorienkonzert am 1. Adventssonntag, dem 02.12.2017, wird der Kurt-Thomas-Kammerchor mit namhaften Solisten und dem Telemann-Ensemble unter der Leitung von Dreikönigskantor Andreas Köhs die MARIENVESPER 1610 (VESPRO DELLA BEATA VERGINE) von Claudio Monteverdi (1567-1643) in Würdigung von dessen 375. Todestag im Jahr 2018 in der Frankfurter Dreikönigskirche aufführen. Die 1610 veröffentlichte MARIENVESPER, bestehend aus einer Reihe von Motetten, darf wegen der Kombination traditioneller Kompositionstechniken mit seinerzeit modernen, dramatischen und barockopulenten Ausdrucksformen wohl zurecht als eines der ersten barocken geistlichen Werke bezeichnet werden, in denen Monteverdi durch die ganze Breite seiner musikalischen Formsprache sein kirchenmusikalisches Können unter Beweis stellte. Die Komposition ist „in Glanz, Abwechslungsreichtum von Klangfarbe und Komplexität der Ornamentation unerreicht“ (Jeffrey Kurtzmann). Daher wird Monteverdis Musik niemals „Alte Musik“ werden, sondern „stets glühende, lebendige Musik bleiben“ (Nicolaus Harnoncourt) und auch zukünftig das musikinteressierte Publikum in seinen Bann ziehen und begeistern.

Den Abschluss des Konzertjahres bilden wie in jedem Jahr das traditionelle WEIHNACHTSKONZERT des Kurt-Thomas-Kammerchores am 2. Weihnachtsfeiertag sowie das beliebte SILVESTERKONZERT in der Dreikönigskirche Frankfurt am Main, dessen Höhepunkt die Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel in einer Bearbeitung für Trompeten, Pauken und Orgel bildet.


Frankfurter Neue Presse vom 24.01.2018:

Konzertjahr endet mit Pauken und Trompeten
Das Kirchenmusik-Programm der Frankfurter Dreikönigskirche bietet große Namen

Kantorei Sachsenhausen