Kirchenmusik Dreikönig e. V. - Frankfurt am Main

Förderverein für Kirchenmusik in der Ev.-luth. Dreikönigsgemeinde Frankfurt am Main
Association to Promote Church Music in the Community Union of the Three Kings Church (Ev.-luth. Dreikönigskirche)

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Schuke-Orgel der Dreikönigskirche

Auch im Jahr 2019 stehen auf dem kirchenmusikalischen Jahresprogramm in mehreren Chor- und Orgelkonzerten sowie Kantatengottesdiensten herausragende Werke der Musikliteratur aus allen Epochen, darunter bedeutende Werke von Johann Sebastian Bach (1685-1750) im Rahmen der traditionell hervorragenden Bach-Pflege an Dreikönig ebenso wie auch selten zu hörende musikalische Kostbarkeiten zeitgenössischer Komponisten.


Download Print-Version Jahresprogramm 2019


Traditionell zu Palmarum erklingt in der Dreikönigskirche ein Oratorien- oder Passionskonzert. Im Jahr 2019 kommt die unvergleichliche MATTHÄUSPASSION, BWV 244, des Großmeisters Johann Sebastian Bach (1685-1750) zur Aufführung. Die Matthäuspassion des Leipziger Thomaskantors Johann Sebastian Bach gilt als eines der gewaltigsten Werke der Musikgeschichte. Die ausladende Anlage des 1727 für den Karfreitagsgottesdienst in der Leipziger Thomaskirche komponierten Werkes mit zwei Chören, zwei Orchestern, fünf Solisten und Kinderchor sprengte seinerzeit jeglichen Vorstellungsrahmen. Die Matthäuspassion zeugt nicht nur von der Meisterschaft, mit der Bach die Vokal- und Instrumentalkomposition beherrschte, sondern vor allem auch von seiner Kunst, ein Werk in solcher Vollkommenheit zu schaffen, dass sich niemand seiner überwältigenden Gefühlstiefe entziehen kann. Und dies umso mehr, als dieses musikalische Meisterwerk christlicher Verkündigung in dem ihm angemessenen sakralen Raum zur Aufführung kommt.

Das traditionelle a-cappella-Konzert des Kurt-Thomas-Kammerchores findet im Jahr 2019 am 03.10.2019, dem Tag der Deutschen Einheit, statt und ist im 30. Jahr der Wende vor allem dem Schaffen Leipziger Thomaskantoren gewidmet. Kantoren der Leipziger Thomaskirche wirkten nicht nur als Chorleiter, sondern brachten ihre eigenen Kompositionen in das Amt ein und prägten damit ein besonderes Musikerbe der im Jahre 1212 begründeten Leipziger Knabenchortradition, in der Johann Sebastian Bach (Thomaskantor von 1723 bis zu seinem Tode 1750) unübertroffene Maßstäbe setzte. Dennoch schufen auch seine Vorgänger und Nachfolger im Amt einzigartige Werke der Chorliteratur. Erklingen werden teils selten zu hörende Werke der Thomaskantoren Wolfgang Figulus, Sethus Calvisius, Johann Hermann Schein, Tobias Michael, Johann Schelle, Johann Sebastian Bach, Moritz Hauptmann, Ernst Friedrich Richter und Kurt Thomas.

Der Kurt-Thomas-Kammerchor begibt sich auf Einladung der Thomaskirche in Leipzig auf Konzertreise in Frankfurts Partnerstadt Leipzig (11. bis 13.10.2019). Kurt Thomas (1904-1973), der Namensgeber des Kurt-Thomas-Kammerchores, war nicht nur Kantor an der Dreikönigskirche Frankfurt am Main und prägte dort von 1945 bis 1957 maßgeblich die Kirchenmusik in der Nachkriegszeit, sondern von 1957 bis 1960 auch Thomaskantor in Leipzig. Der Kurt-Thomas-Kammerchor wird in der Thomaskirche Leipzig die traditionelle „Motette“ (Geistliche Musik zur Vesper) am Freitag und Samstag sowie den Sonntags-Gottesdienst gestalten und auch dort die Kompositionen Leipziger Thomaskantoren aufführen, die daselbst weniger zu hören sind, da der Thomaner-Chor seinen Schwerpunkt in den Kompositionen des berühmtesten Thomaskantors, Johann Sebastian Bach, sieht. Aber auch von Bach wird eine seiner großartigen Kantaten, thematisch passend zum Lauf des Kirchenjahres, aufgeführt werden. Darüber hinaus gastiert der Kurt-Thomas-Kammerchor in der St. Moritzkirche in Halle an der Saale.

Zum traditionellen Oratorienkonzert am 1. Adventssonntag wird der Kurt-Thomas-Kammerchor mit der Kantorei Sachsenhausen, namhaften Solisten und dem Telemann-Ensemble Frankfurt unter der Leitung von Dreikönigskantor Andreas Köhs das berühmte WEIHNACHTSORATORIUM, BWV 248, von Johann Sebastian Bach (1685-1750), in der Frankfurter Dreikönigskirche aufführen. Neben den Kantaten I – III des Weihnachtsoratoriums und seinem berühmten Eingangschor „Jauchzet, frohlocket!“ des Großmeisters und prominentesten Leipziger Thomaskantors, Johann Sebastian Bach, als einem der beliebtesten Chorwerke der Advents- und Weihnachtszeit überhaupt, wird Kantor Andreas Köhs mit einer Magnificat-Vertonung von Johann Pachelbel (1653-1706) wieder eine selten zu hörende musikalische Kostbarkeit vorstellen. Pachelbel war ein bedeutender süddeutscher Komponist und Organist, der eng mit der Musikerfamilie Bach verbunden war und als einer der Wegbereiter des wenig später wirkenden Johann Sebastian Bach gilt.

Den Abschluss des Konzertjahres bilden wie in jedem Jahr das traditionelle WEIHNACHTSKONZERT des Kurt-Thomas-Kammerchores am 2. Weihnachtsfeiertag sowie das beliebte SILVESTERKONZERT in der Dreikönigskirche Frankfurt am Main, dessen Höhepunkt die Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel in einer Bearbeitung für Trompeten, Pauken und Orgel bildet. 


Vorverkauf der Tickets via Internet
(zzgl. Vorverkaufsgebühr):


Frankfurter Neue Presse vom 29.12.2018:

Musik der Thomaskantoren erklingt am Main
Konzertreihe - Frankfurts Dreikönigskirche huldigt im neuen Jahr Johann Sebastian Bach, seinen Vorgängern und Nachfolgern

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